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A few days in the life of a Chinese Bitcoiner. Zhang Weiwu meets the CEO of a large exchange and is surprised to find himself in a conversation about its future. Here, he explains why the Chinese think China is the world and finds out that the biggest Chinese exchange really might shut down, while he waits for his plane to Saigon.

I waited at the airport for my plane to Saigon (which was, like all Chinese planes, late), while Huobi, the largest Chinese BTC exchange, announced that their bank would be shutting down their account. As I waited I checked the charts and watched the crash. I was angry that I had missed the bottom – it didn’t go as deep as I had expected. At the same time, I should have been happy, since the news meant I’d won the argument. That’s a really rare experience in China, and I was also worried that he’d lost face. The Chinese don’t usually argue. Arguing is like fighting, and since fighting is bad, discussions have to be approached carefully.

I’d had a meeting with the CEO of a big exchange. It was he who had invited me in the first place to his big office with a sizeable tea set and table, on which he had no time to finish a brief tea ceremony. Not only was the tea ceremony cut short, but he said in a sorry tone, ‘everything else, too. I’ve been running this Bitcoin exchange business for a year and I never had weekends in that time.’ He told me everything about his business, with a frankness the Chinese often cannot afford.

He said: ‘I asked for this meeting for a reason. The Bitcoin game is going down, and we need to fight every last inch. It started when BTCChina announced 0% fee, and it will end soon. As with everything else in China, the survivor is the winner. You are among the earliest adopters in China. You’ve been a CEO. You look like someone who can handle yourself. We should be partner and join forces.’

I answered: ‘As frank as you have been to me, I am afraid PBOC meant it seriously. It doesn’t matter what they order, it matters what they intend, and they intend to put Bitcoin out of the picture. It’s not a survivor’s game. It’s a loser’s game.’

The other half of the afternoon was spent in discussion.

He: ‘PBOC needs Bitcoin to counter USD dominance.’

I: ‘PBOC is the wealthiest organisation this world have ever seen. They are too lofty to make use of bitcoin.’

He: ‘FxBTC could be lying to quit business quietly.’

I: ‘Why should they want to quit business in the wake of a site-wide upgrade with new branding?’

He: ‘You have to believe in something in order to run a successful business!’

I: ‘And to think critically to decide whether to invest in it in the first place!’

The debate went on. I feel like I hadn’t had this kind of discussion in Chinese for years. It made me feel like a foreigner in my own land. Finally he said, ‘Take it or leave it be. I still think we can play big.’

‘Play big, but not on this turf. There are more business to run than exchanges, and there are more places than China. You know what? I am thinking of Hong Kong, and then South America. They’ve always had currency problems waiting for solutions; Chinese businessmen already gather there, and Latin American people don’t have a big central power to be afraid of Bitcoin. We have a world to conqueror!’

He laid open his hands, sighed, and said, ‘You know there is no world beyond China.’

→Everything under the sun

Original author: Christoph Bergmann
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Einige Tage aus dem Leben eines chinesischen Bitcoiners: Zhang Weiwu trifft den Geschäftsführer einer großen Börse und beginnt zu seiner Überraschung eine Diskussion. Er erklärt, weshalb es Chinesen niemals gelingt, Chinas Grenzen zu verlassen, egal wo sie sind und warum China „Alles unter dem Himmel“ ist. Während er auf einen Flug nach Saigon wartet, um einen amerikanischen Geschäftsmann zu treffen, erfährt er, dass Huobi womöglich schließen muss. Eine Geschichte über Bitcoins und China.

Von Zhang Weiwu

Ich saß gerade in einer Flughafenbar, als Huobi bekanntgab, dass ihre Bank ihr Konto schließen wird. Huobi ist die größte chinesische Börse, und es könnte sein, dass es sie bald nicht mehr gibt. Die Zentralbank meint es diesmal wohl ernst.

Ich war gerade auf dem Weg nach Saigon, um einen amerikanischen Unternehmer zu treffen, der mit mir ein Bitcoin-Geschäft aufziehen möchte. Er hatte versprochen, Geldgeber hinter sich zu haben, aber ich war mir nicht sicher, ob das wahr war. Möglich, dass er nur eine Idee hatte und noch einen Informatiker suchte, der für ihn die Arbeit machte. Während ich auf mein Flugzeug wartete, das wie alle chinesischen Flugzeuge zu spät kam, beobachtete ich auf dem Smartphone, wie der Preis abstürzte. Ich hatte schon geahnt, dass es Huobi erwischen würde und meine Order auf 2379 CNY gesetzt. Bei 2410 CNY fand der Kurs allerdings einen Boden. Meine Order blieben unerfüllt, ich ärgerte mich.

Die Nachricht von Huobi ist schlecht, aber ich freute mich insgeheim. Denn sie bedeutet, dass ich eine Diskussion gewonnen habe, was in China ein seltenes Vergnügen darstellt. Ich sollte mich jedoch auch sorgen, das Gesicht von jemandem verletzt zu haben. Chinesen diskutieren gewöhnlich nicht, denn da sie nicht debattieren können, wird eine Diskussion oft zu einem Kampf, und da es schlecht ist, zu kämpfen, haben wir beschlossen, das Diskutieren zu lassen.

Aber gestern habe ich diskutiert. Einen ganzen Nachmittag lang. Der Geschäftsführer einer großen Bitcoin-Börse, ein Vertreter der jungen chinesischen Elite, hat mich in sein Büro eingeladen. Hier stand ein Tisch und ein prächtiges Tee-Set, doch er hatte keine Zeit für Zeremonieren. Nicht nur dafür, wie er mit bedauerndem Ton erklärte: „Sondern für alles andere auch. Ich führe diese Bitcoin-Börse seit einem Jahr und ich hatte seitdem kein einziges Wochenende.“ Er erzählte mir alles über sein Geschäft, mit einer Freimütigkeit, wie sie sich Chinesen selten erlauben können.

„Es hat einen Grund, weshalb ich dich eingeladen haben. Der Trend geht abwärts, wir müssen um jeden Zoll kämpfen. Es hat als Preiskampf begonnen, spätestens seit BTC-China die Gebühren auf 0 Prozent gesenkt hat, und es wird bald enden. Wie bei allem in China ist der Überlebende der Sieger. Du gehörst zu den frühesten Bitcoinern in China, du warst Geschäftsführer, und du siehst wie jemand aus, der mit sich selbst zurechtkommt. Wir sollten zusammen auf die Rennbahn gehen.“

Ich habe geantwortet: „Ich möchte ebenso aufrichtig sein wie du es zu mir bist: Ich fürchte, die Zentralbank meint es ernst. Es ist egal, was sie verlangen, was zählt ist, was sie wollen. Und sie wollen den Bitcoin beseitigen. Es ist kein Spiel der Überlebenden, sondern der Verlierer.“

Wir haben den Rest des Nachmittags weiter diskutiert:

Er: „Die PBOC [People's Bank of China = Chinesische Volksbank] braucht den Bitcoin, um der Dominanz des Dollars etwas entgegenzusetzen.“
Ich: „Die PBOC ist die reichste Organisation, die die Welt je gesehen hat, sie ist zu erhaben, um den Bitcoin für sich einzusetzen.“

Er: „FxBTC könnte lügen, um im Guten aus dem Geschäft auszusteigen.“ [FxBTC ist eine chinesische Börse, die vor kurzem jede Art der Einzahlung ausgesetzt hat]
Ich: „Warum sollten sie aussteigen, kurz bevor sie ihre ganze Internetseite upgraden und eine neue Marke aufbauen?“

Er: „Man muss glauben, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen.“
Ich: „Und man muss kritisch denken, um zu entscheiden, wann sich eine Investition lohnt.“

Und so ging es weiter. Ich habe das Gefühl, seit Jahren in China nicht mehr so diskutiert zu haben. Ich kam mir vor wie ein Ausländer im eigenen Land.

Er sagte: „Nimm das Angebot an oder lass es sein. Wir können immer noch eine große Nummer spielen.“
Ich antwortete: „Wir können groß planen, aber nicht auf diesem Feld. Es gibt noch mehr Geschäftsmodelle als eine Börse, und es gibt mehr Orte als China. Weißt du was? Ich denke an Hong Kong und an Südamerika. Sie haben schon immer Währungsprobleme gehabt, die darauf warten, gelöst zu werden. Chinesische Geschäftsleute sind bereits da, und Lateinamerikaner müssen keine große Zentralmacht fürchten, die gegen den Bitcoin vorgeht. Wir haben eine ganze Welt zu erobern!“

Er öffnete seine Hände, seufzte, und sagte: „Du weißt schon, dass es keine Welt außerhalb von China gibt.“

→ China ist „alles unter dem Himmel“

Original author: Christoph Bergmann
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Was ist eine Blockchain? Wie sichere ich meine Wallet? Welche Kryptographie steckt hinter dem Bitcoin? Welche Chancen bietet die virtuelle Währung? Und was sind Altcoins? Fragen über Fragen. Im Bitcoin-Basis-Kurs finden Sie Antworten. Nicht auf alle Fragen, aber immerhin auf ein paar davon.

Dieser Artikel ist eine Art Inhaltsverzeichnis unserer Wissens-Kategorie. Sie ist zu diesem Zeitpunkt zugegebenermaßen noch sehr unvollständig, aber einige Infos werden Sie finden.

Bitcoins benutzen

Bei der Wahl einer Wallet könnte Ihnen der Artikel “Wallets im Vergleich” helfen.

Wenn Sie genauer wissen wollen, welche Features die neueste Version des Bitcoin Clienten, der “Bitcoin Core” hat, empfehlen wir diesen Artikel.

Ein weiteres Post widmet sich der Frage, wie man die Transaktionsgebühren senkt

Sicherheit

Generell um die Sicherheit Ihrer Bitcoins geht es im Artikel “Mit Sicherheit“. Unbedingt lesen.

Einige Infos zu Brainwallets finden Sie hier.

Bitcoin-Technologie

Das schwierige Thema der Kryptographie hinter dem Bitcoin erklärt unser Gastautor Paul sehr anschaulich im Artikel “Kryptographie des Bitcoins für Anfänger.

Einer unser technischen Mitarbeiter hat dagegen einen sehr verständlichen Text über Malleable Transaktionen verfasst.

Bitcoin-Chancen

4 Gründe, weshalb Bitcoins eine Revolution sind

Das Potenzial der virtuellen Währung: Freuen Sie sich, Sie haben eine Währung mehr

Wieviel der Bitcoin theoretisch wert sein kann verrät die fundamentale Analyse des Bitcoin

Recht und Steuern

Tja, hier haben wir erst einen Artikel: Steuern für Bitcoins

Altcoins

Eine erste Einführung in Altcoins finden Sie im Text Altcoins I

Glossar

Immerhin gibt es schon mal den ersten Teil des Glossars: A-B

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keep_bitcoin_real_flickr_5We often talk about Bitcoin as if it is an investment or a payment protocol. But this misses a vital point. Bitcoin is not a currency, it’s a revolution – the biggest revolution in money for centuries, whether technological or social.

Some revolutions announce themselves with a bang: crowds on the streets, shouting slogans, throwing stones and burning buildings. Other revolutions happen quietly and slowly. They take years or decades, during which time they dig themselves deep into the fabric of society, changing it fundamentally.

Bitcoin is the second kind of revolution. It has no face and no location. There are just bits, bytes and anonymous users. It makes no noise, it burns nothing and it occupies no building. It’s just here, and it won’t go away. In 2009 money began a new stage of its evolution – with a revolutionary outcome.

Banking without banks – cash with wings.

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Der weltweit führende Bitcoin-Zahlungsdienstleister BitPay ist weiter auf Expansionskurs: Nachdem er schon in Lateinamerika, San Francisco und New York Geschäftsstellen eröffnet hat, schlägt er nun auch in Europa auf. Das erste europäische BitPay-Büro wird er in einem Epizentrum der europäischen Bitcoin-Szene eröffnen: in Amsterdam.

Von Amsterdam aus werden die momentan 7.000 europäischen Geschäftskunden betreut, die Bitcoin-Zahlungen über BitPay abwickeln. Moe Levin wird dabei als Geschäftsführer verantwortlich sein. Als solcher soll er dazu beitragen, das Ziel des Unternehmens, bis zum Jahresende 30.000 europäische Kunden zu versorgen, zu erreichen.

Levin promovierte mit Magna Cum Laude an der York University, arbeitete danach in verschiedenen Positionen im Management, Marketing, Entertainment und Event Management. Er ist aktives Mitglied der Bitcoin-Community und trat unter anderem als Organisator der Bitcoin-Konferenzen in Amsterdam und Miami Beach in Erscheinung. „Auf den Bitcoin vorbereitet zu sein, bedeutet mehr, als Bitcoins einfach zu akzeptieren. Es bedeutet, für die Zukunft gerüstet zu sein“, sagte Levin.

Verantwortlicher Vertriebsingenieur wird Pieter Poorhuis. Dieser bringt Erfahrungen aus der Finanzindustrie in seine neuen Aufgaben ein: Er hatte zuvor unter anderem die Implementierung von mobilen Zahlungsanwendungen bei der niederländischen ING groep (dem Mutterkonzern der deutschen ING DiBa) gemanagt.

Zudem wurde der ehemalige Mastercard-Manager Marcel Roelants in den Beraterstab von BitPay berufen. Mit diesen Personalien wuchs das Unternehmen mit Hauptsitz in Atlanta auf weltweit 33 Vollzeit-Angestellte, die 26.000 Händler betreuen. „Der Zahlungsverkehr verändert sich rapide. BitPay bietet Händlern als Pionier die Technologie und die Dienstleistungen dazu“, sagte Roelant in einer Pressemitteilung. „Mit der Niederlassung in Amsterdam rückt das Unternehmen nun noch näher an die europäischen Kunden heran“.

Der Artikel erschien auf Englisch im Bitcoin Magazine. Mit Dank an die Redaktion für die Erlaubnis, ihn zu übersetzen, und mit Dank an Hanno für die Übersetzung.

Original author: Christoph Bergmann
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