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Für Gehälter und Honorare ist der Bitcoin ebenso erlaubt wie eine Überraschungseifigur. Allerdings straft ihn der Gesetzgeber in Deutschland auch mit demselben Nachteil ab. Bild: "Komischer Briefpinguin - aus dem Überraschungsei gepellt" von Christian Spannagel via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Ist es erlaubt, Bitcoins als Gehalt oder Honorar anzunehmen? Und wenn ja, ist es teuer oder umständlich? Da uns hier immer wieder Anfragen erreichen, die auf eine gewisse Unsicherheit ob der rechtlichen Umgebung hinweisen, gibt es nun eine kleine FAQ zum Thema “Gehalt / Honorar in Bitcoins”. Selbstverständlich ist dies nicht als verbindliche Rechtsauskunft zu betrachten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einen Steuerberater fragen. Wir können hier nur das, was bisher bekannt ist, interpretieren.

Ist es erlaubt, Bitcoins als Gehalt oder Honorar anzunehmen?

Aber natürlich. Auch wenn Euronoten als gesetzliches Zahlungsmittel das einzige Medium ist, dass Sie annehmen MÜSSEN – es steht Ihnen frei, in einem bilateralen Vertrag mit Ihrem Auftraggeber oder Boss jedes Zahlungsmittel zu vereinbaren, auf das Sie sich einigen. Das können Euro, Rubel, Kartoffeln oder Überraschungseifiguren sein. Solange Sie Ihre Steuern und Abgaben in Euro abdrücken, ist alles in Ordnung.

Wie sollte ich die Bitcoin-Summe berechnen?

Auch das steht Ihnen frei. Der Einfachkeit wegen ist allerdings zu empfehlen, das Honorar bzw. Gehalt in Euro zu vereinbaren. Nicht nur, weil die Bitcoin-Kurse zu sehr schwanken, um zur Grundlage dauerhafter Gehaltszahlungen zu werden, sondern weil Sie ja auch Steuern abgeben müssen. Und wenn Sie eine Rechnung / einen Gehaltsschein ohne die jeweiligen Euro-Beträge haben, dürfte Sie das in ein ziemliches Chaos stürzen, wenn Sie Ihre Steuererklärung machen. Oder haben Sie Lust, am Ende des Steuerjahres nochmal den Bitcoin-Kurs zu jedem einzelnen Gehaltseingang nachzuschlagen?

Wie Sie die Euro in Bitcoin umrechnen, obliegt ebenfalls Ihnen. Sie können einen Monatsdurchschnitt wählen, Sie können sich auf mehrere Wochendurchschnitte einigen (was wiederum recht kompliziert wird), Sie können sich einfach auf den Moment der Gehaltszahlung einigen oder jede weitere Variante wählen, die Ihnen und Ihrem Chef fair erscheint.

Und wie ist es mit der Umsatzsteuer?

Damit wären wir bei einem entscheidenden Nachteil. Denn laut Finanzamt hat ein Honorar in Bitcoins denselben Status wie ein Honorar in Überraschungseifiguren: es stellt eine sonstige Leistung dar. Sie zu empfangen, ist kein Problem, aber wenn Sie sie verkaufen, wird es heikel. Denn während Euronoten als gesetzliches Zahlungsmittel von der Umsatzsteuer grundsätzlich befreit sind und für Giralgeld eine Ausnahme gemacht wurde, sind “sonstige Leistungen” voll umsatzsteuerpflichtig – es sei denn, es existiert eine Ausnahme. Die gibt es für Arztleistungen, Grundstücksverkäufe, bestimmte Glücksspielumsätze, Versicherungsumsätze, menschliche Organe und mehr, nicht aber für den Bitcoin.

Daraus folgt: Wenn man gewerbsmäßig Bitcoins verkauft, muss man 19 Prozent Umsatzsteuer bezahlen – unabhängig davon, ob man als Händler oder Freiberufler bereits beim Verkauf der Leistung von seinem Kunden 19 Prozent Umsatzsteuer berechnet hat. Das Finanzamt verdient also doppelt, wenn Sie eine Leistung gegen Bitcoins verkaufen und diese dann wieder verkaufen.

Das kann doch nicht rechtens sein. Meint das Finanzministerium das wirklich ernst?

Leider ja. Zumindest hat dies eine Stellungnahme des Finanzministeriums auf eine parlamentarische Anfrage eines Abgeordneten aus dem Wahlkreis von bitcoin.de ergeben. Es handelt sich hierbei nicht um ein Gesetz oder ein Recht, sondern um eine Ansicht des Finanzministeriums zu Recht und Gesetz, die möglicherweise gekippt werden wird, falls es zu einer Klage vor den entsprechenden Gerichtshöfen kommt oder falls eine Entscheidung auf europäische Ebene anders ausfällt. Aber solange dies nicht geschehen ist, dürfte das, was das Finanzministerium findet, die Grundlage möglicher Forderungen der Finanzämter an Bürger und Unternehmen sein. Wer demnach den Verkauf von Bitcoins, die er gewerblich eingenommen hat, verschweigt, könnte sich der Steuerhinterziehung schuldig machen.

Welche Möglichkeiten habe ich, die Umsatzsteuer nicht zu bezahlen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die vermutlich um die Umsatzsteuer herumführen. Die erste ist, wenn Sie im Rahmen eines Kleingewerbes Bitcoins verkaufen: Sofern Ihr Umsatz unter 17.500 Euro im Jahr liegt, gelten Sie als Kleingewerbe und sind umsatzsteuerbefreit. Im Detail kann das jedoch schnell kompliziert werden. So könnten sich etwa der Umsatz durch die eigentliche Leistung sowie durch den Verkauf von Bitcoins addieren.

Die zweite Möglichkeit ist es, den Boss oder Auftraggeber zu bitten, Sie doch in Euro auszuzahlen. Sie können sich von Ihrem Gehalt ja wieder Bitcoins kaufen. Falls der Chef Wert darauf legt, in Bitcoins zu bezahlen, können Sie auch BitPay oder Cointopay engagieren. Diese Zahlungsdienstleister konvertieren Zahlungseingänge in Bitcoin direkt in die Währung Ihrer Wahl, etwa in Euro. So kann Sie ihr Chef in Bitcoins auszahlen und Sie können die Euro danach wieder in Bitcoins umtauschen. Da Sie dies nicht gewerblich, sondern als Privatmann tun, müssen Sie hier, unabhängig vom Betrag, keine Gedanken an eine Umsatzsteuer verschwenden. Ja, das ist umständlich, aber es könnte funktionieren. Aber Achtung: Es ist umstritten, ob die Beauftragung eines Zahlungsdienstleisters wirklich von der Umsatzsteuer befreit.

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Jennifer Lawrence, bekannt aus The Hunger Games, droht jedem mit rechtlicher Verfolgung, der die geleakten Nacktbilder von ihr verbreitet. Bild: "Jennifer Lawrence at the 83rd Academy Awards Red Carpet" von Mingle MediaTV via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Ein Hacker hat Nacktbilder weiblicher Promis in seinen Besitz gebracht und will dafür angeblich Geld sehen. Am Sonntag begann das “Fappening” – der Hacker hat einige der Bilder im Netz gestreut, wo sie fleißig kopiert worden sind. Betroffen sind unter anderem Jennifer Lawrence und Mary E. Winstead, die die Echtheit der Bilder bestätigt haben, während andere Promis sie als Fake bezeichnet haben. Ein erster Trittbrettfahrer, der Bitcoins abstauben wollte, ging schon auf Tuchfühlung mit der Polizei, und Apple dementiert, dass der Leak von Sicherheitsmängel der iCloud ermöglicht wurde. Amerika hat seinen nächsten Skandal, der Bitcoin ist mittendrin, und die Cloud zeigt sich von der hässlichsten Seite.

Einfach mal ein Nackt-Selfie mit dem iPhone schießen und es in der Cloud speichern, so dass man es von überall her anschauen und bequem per Email teilen kann – zahlreiche weibliche Promis in den USA bereuen es derzeit wohl bitter, dass sie blindlings auf die Sicherheit von apple und vielleicht auch google vertraut haben. Denn scheinbar ist es einem Hacker gelungen, an die Nacktbilder von mehreren hundert Promis zu kommen, die in der iCloud gespeichert waren.

Am Sonntag begann das auf 4chan schon vorher angekündigte “Fappening” – der mutmaßliche Hacker veröffentlichte die ersten Fotos. Sozusagen eine Kostprobe. Die Kanäle waren vor allem 4chan, imgur und reddit, wo im subred r/fappening die geleakten Bilder live verlinkt worden sind. Angeblich hat der subred seit Sonntag ständig mehr als 100.000 Besucher. Am stärksten betroffen war Jennifer Lawrence von Hunger Games, von der gleich 13 Nackt- oder Fastnacktbilder zirkulieren. Weitere Opfer der ersten leaks waren Kate Upton, Lea Michele, Lady Sybil, Ariana Grande, Victoria Justice, Kirstin Dunst und weitere. Der Hacker behauptete auf 4chan, ähnlich entblößende Fotos von mehreren hundert Promis zu haben, darunter Kim Kardashian, Selena Gomez, Rihanna und anderen.

J-Law droht, Victoria Justice bestreitet Echtheit, Becca Tobin hat Humoer

Die Reaktionen der Promis waren unterschiedlich. Jennifer Lawrence (J-Law) drohte jedem, der ein Bild von ihr verbreitet, mit rechtlicher Verfolgung; Mary E. Winstead wünschte jedem, der sich an Bildern von ihr und ihrem Ehemann (in eindeutiger Positur) ergötzt, dass ser sich toll fühlt und wundert sich, wie die vor Jahren gelöschten Bilder in den Besitz des Hacker gekommen sein können; Victoria Justice und Ariana Grande sagten dagegen, dass die Fotos ganz offensichtlich Fakes seien. Becca Tobin, die angeblich nackt beim Christbaumschmücken zu sehen ist, nahm es mit Humor: sie twitterte nur “Merry XXXmas!”

An dieser Stelle ist vieles obskur. Hat der Hacker nur wenige Bilder, täuscht aber vor, viele mehr zu haben, um von anderen Promis Lösegeld zu erzwingen? Ein solches Vorgehen ist bei vielen “leaks” normal – als Köder wird ein unbedeutender, echter Leak präsentiert, der die “Seriösität” des Hackers beweisen soll, während man vorgibt, von bedeutenderen Opfern ebenfalls Daten zu haben, um von diesen ein Lösegeld zu erpressen. Ein leider fast normaler Vorgang. Wer möchte es schon risikieren, dass der Hacker wirklich Nacktbilder von einem streut, selbst wenn es unwahrscheinlich ist, dass er sie besitzt?

Das perfekte Verbrechen?

Angeblich hat der anonyme Fapper auf 4chan 40.000 Dollar verlangt, zu zahlen an ein PayPal-Konto oder in Bitcoin, damit das Fappening aufhört. Es könnte das perfekte Verbrechen sein – ein Angriff aus der völligen Anonymität auf die Intimität und eine skandalträchtige Erpressung von hunderten von Stars, die in aller Öffentlichkeit geschieht, ohne dass sich der Täter zeigen muss. Aber die überraschend geringe Forderung wurde mittlerweile gelöscht, und bis jetzt ist keine neue aufgetaucht. Eine andere Theorie ist, dass die geleakten Bilder bereits in den Wochen zuvor über 4chan gegen Bitcoins an Sammler verkauft worden sind, die sie nun in einer konzertierten Aktion enthüllen.

Klar ist dagegen mittlerweile, dass Trittbrettfahrer versucht haben, an “free Bitcoins” auf Kosten der Promis zu kommen. Einem Systemadministrator wurde dies zum Verhängnis. Bryan Hamade, 26, hat auf reddit einige der geleakten Bilder – oder mit Photoshop bearbeitete Bilder – veröffentlicht und versucht, sie für 100 Dollar zu verkaufen. Allerdings war sein Pseudonym auf reddit dasselbe wie auf Steam (wo er auch mit Klarnamen registriert war), und er hat zudem einen Screenshot gepostet, der seinen Desktop mit Arbeitsplatz zeigt, in dem die Laufwerke seiner Kollegen mit deren Namen benannt waren. So kommt eins und eins zusammen, und die Polizei verhört den jungen Mann keine zwei Tage nach Beginn des Fappening. Hamade bestreitet, der Hacker zu sein (selbstverständlich, da Leaker von Nacktbildern in den USA gerne auch mit 10 Jahren Gefängnis bestraft werden): er sei lediglich dumm und dreist gewesen und habe versucht, über reddit gefakte Bilder zu verkaufen.

Angeblich kein Sicherheitsfehler in der iCloud

Sowohl das FBI als auch Apple haben Ermittlungen eingeleitet. Das FBI sucht nach dem Hacker, Apple nach dem Leck in der Sicherheit. Nach 40-stündigen Ermittlungen hat Apple herausgefinden, dass tatsächlich in die Accounts mehrere Promis eingebrochen worden ist, was aber nicht auf eine Schwäche von Apples Software zurückgeht, sondern auf einen “sehr gezielter Angriff auf Usernamen, Passwörter und Sicherheitsfragen”. Möglicherweise gab es dieselbe Art von Einbrüchen auf google-Konten über Android-Systeme. Es ist daher unbedingt zu empfehlen, sensible Daten mit starken Passwörtern und eventuell auch mit 2-Faktor zu schützen.

Wie sich die Sache auflösen wird, ist noch nicht zu sagen. Aber das Fappening ist ein Anlass, um unbedingt über zwei Themen nachzudenken: Zum einen sollte man vorsichtig sein, Daten der Cloud anzuvertrauen. Insbesondere der Leak von seit Jahren gelöschten Bildern von Mary E. Winstead verdeutlicht, wie wenig Kontrolle der durchschnittliche Nutzer über seine Daten hat. Zum anderen ermöglichen virtuelle Währungen wie der Bitcoin einen digitalen Schwarzmarkt für Informationen, den es zuvor nicht gegeben hat. Das Fappening könnte damit ein Signalereignis für eine Wende zu einer neuen Zeit sein, in der Privatsphäre in der Vernetzung von Cloud-Diensten zusammenschmilzt und der anonyme Verkauf von Daten nicht länger aufzuhalten ist.

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"Tilburg" von Metro Centric via flickr.com. Lizenz: Creative Commons 2.0

Stimmt das Gerücht, dass die Bitcoin-Wiesen in den Niederlanden grüner sind? Wir haben über die Grenze geschaut und mit zwei spannenden Startups geschnackt: Cointopay, ein dezentrales Zahlungportal, und Coinqy, eine sichere und komfortable Online-Wallet. Beide sind offen für Altcoins, und beide sind weitgehend unreguliert. Die Betreiber sich allerdings sehr verschieden: Einer ist Sekretär der Stichting Bitcoin, der andere bleibt lieber im Hintergrund.

Als Vorspann:

Ein paar Zahlen und Fakten zum Bitcoin in Holland und in Deutschland

Akzeptanz laut Coinmap
Städte mit mehr als 20 Akzeptanzstellen:
… Deutschland: Berlin
… Niederlande: Amsterdam, Utrecht, Den Haag, Nijmegen.

Weitere Vergleiche

Deutschland Niederlande Relativ
Full Nodes* 536 320 1,67:1
BitPay-Kunden** ca. 856 ca. 657 1,30:1
Einwohner 80,781 Mio 16,730 Mio 4,83:1

In Zahlen sehen unsere westlichen Nachbarn schon etwas begeisterter aus, oder? Dazu sollte man noch erwähnen, dass BitPay sein europäisches Hauptquartier in Amsterdam hat, dass eine nationale Bitcoin-Konferenz von einer der größten Banken des Landes gesponsort wurde, der beliebte Zahlungsdienstleister Mollie Bitcoins in sein Portfolio aufgenommen hat und man sogar bei einem Energieversorger mit der virtuellen Währung bezahlen kann.

Die Niederlande – Europas Bitcoin-Vorreiter und das Silicon Valley der virtuellen Währungen? Das sagen die Startups dazu:

* Full Nodes meint aktive Bitcoin-Clienten in einem zufälligen Zeitraum von etwa 5 Minuten
** BitPay hat jüngst eine Statistik veröffentlicht, derzufolge die Firma bereits 10.000 europäische Kunden haben. 8,56 Prozent davon sind aus Deutschland, 6,57 Prozent aus den Niederlanden.

Der Co-Gründer der Stichting Bitcoin und seine Online-Wallet Coinqy

Carl Kuntze hat die Stichting Bitcoins gegründet und ist Sekretär des niederländischen Äquivalents zur Bitcoin Foundation und zum Bundesverband Bitcoin. Der 27-Jährige aus Tilburg hat vor etwa zwei Jahren mit dem Mining angefangen und ist bis heute dabei geblieben. Er betreibt eine kleine Farm, in guten Monaten, meint er, erntet er mehr, als er Strom verbraucht, in schlechten weniger.

Das Mining ist für ihn, wie für die meisten deutschen Bitcoiner, eher ein Hobby. Zum Beruf ist der Bitcoin Carl Kuntze dennoch geworden. Eigentlich hat er im Sale einer Projektfirma von Google Adwords gearbeitet, nun arbeitet er vollzeit in Bitcoin-Projekten. Wie bei den meisten in der Bitcoin-Wirtschaft bedeutet “vollzeit” bei ihm ziemlich viel.

Kuntzes wichtigstes Projekt ist Coinqy. Das ist eine Online-Wallet, die so ziemlich alles kann: Sie speichert Bitcoins und Litecoins sowie künftig weitere Altcoins und versendet die virtuellen Münzen auch per Email, Facebook, twitter oder linkedIn. Das wichtigste Feature ist für Kuntze aber die Sicherheit per Multisig: Der private Schlüssel wird in drei Teile gespalten, von denen zwei ausreichen, um eine Transaktion zu signieren. Ein Teil wird beim User gespeichert, einer bei Coinqy, und einer beim Notar. “Es ist möglich, Bitcoins absolut sicher zu speichern, und das ist das, was wir brauchen, um nach der Mt. Gox Katastrophe wieder Vertrauen zu gewinnen.”

Wie groß die Szene in den Niederlanden ist, kann Carl nur grob sagen: Es gibt die Bitcoin Boulevards in Städten wie Utrecht, Den Haag und Arnhem, mindestens zwei Bitcoin-Automaten in Amsterdam und hier und da Startups, von denen die meisten, wie Coinqy, Investitionskapital bekommen. Irgendwie, aber über die Details spricht man natürlich nicht.

Carl Kuntze bezahlt so oft es geht mit Bitcoins, aber meistens, leider, noch mit Euro. Von einer Massenakzeptanz ist die Niederlande ebenso weit entfernt wie Deutschland. Kuntze bestellt bei Takeway mit Bitcoins und bezahlt bei manchen Freunden und Kollegen. Es sei wichtig, meint er, dass Mollie, der verbreitete Payment-Provider, Bitcoins aufgenommen hat, auch wenn erst wenige Shops diese Option freigeschaltet haben.

Wenn man mit Kuntze über das Verhältnis zu Genehmigungen und Erlaubnissen fragt, stößt man auf einen Unterschied im Verhältnis zu Behörden. In Deutschland sollte man davon ausgehen, dass etwas im Zweifel erlaubnispflichtig ist. Die Politik hat bereits reguliert: die BaFin hat Bitcoins aufsichtsrechtlich eingeordnet, und das Finanzministerium hat sie verumsatzsteuert, was insgesamt auch Vorteile hat. In den Niederlanden wartet man dagegen auf die EU bzw. die Europäische Bankenaufsicht.* Bis dahin ist etwas im Zweifel eher erlaubt.

Der gewerbliche Verkauf von Bitcoins könnte in den Niederlanden wie in Deutschland der Umsatzsteuer unterliegen. Die meisten Händler, meint Kuntze, fragen bei den Finanzämtern an, ob sie eine Befreiung bekommen, was in der Regel auch gewährt wird.

Mit der Stichting Bitcoin setzt er sich für die Rechtsstellung des Bitcoins ein und für die Aufklärung über virtuelle Währungen. Die Stichting unterstützt wissenschaftliche Projekte zum Bitcoin und bietet der Community eine Plattform für verschiedene Projekte. “Wir glauben, dass Kooperation in der Bitcoin-Welt extrem wichtig ist, daher arbeiten wir mit der Bitcoin Foundation und auch der Global Bitcoin Alliance zusammen.”

Gleichzeitig wird Carl Kuntze demnächst Coinqy launchen. Die Firma vergibt Einladungen, es haben sich schon 239 User angemeldet, die Wallets werden im vierten Quartal eröffnet. Betatester können sich hier anmelden.

* Für die europäische Bankenaufsicht dürfte der Bitcoin in diesem Stadium allerdings noch zu klein sein. Der Bitcoin ist zwar groß für eine virtuelle, aus dem Nichts entstandene Währung – verdammt groß – aber in den volkswirtschaftlichen Dimensionen der USA, China oder der EU gemessen, ziemlich winzig. Aufschlussreich dazu ist Zhang Weiwus Analyse zur Situation in China.

Der zentrale Multi-Coin-Zahlungsprovider Cointopay

Vermutlich würde auch das zweite hier vorgestellte Startup in Deutschland die Sache mit der Aufsicht vorsichtiger angehen: Der Zahlungsdienstleister Cointopay. Dessen Marketing-Managerin, Stelle Johanson, stellt Cointopay als “ersten dezentralen Payment-Provider” vor: “Wir wollen Bitcoins und Litecoins vorwärtsbringen, alle von ihnen und für alle. BitPay und Coinbase sind zentralisiert. Wir lassen den Kunden wählen, wie zentral es sein soll.”

StellaJohanson

Stelle Johanson

Cointopay wickelt die Zahlungen für Shops ab, die Kryptowährungen akzeptieren wollen. Nach zwei freien Monaten kostet es 0,5 Prozent. Neben Bitcoins unterstützt cointopay viele weitere Kryptowährungen wie Dogecoin, Litecoin, Cannabiscoin oder Blackcoin, ausbezahlt wird in der Währung nach Wahl, gerne auch Euro, Dollar oder Rubel.

Es gibt vier Modelle mit aufsteigender Autonomie: Secure-Cloud, Self-Hosted, Autonomy und Franchise. Der Kunde kann etwa entscheiden, ob er die Coins auf der eigenen Wallet empfangen will, er kann aber auch als franchise-Partner sein eigener Zahlungsdienstleister sein. Cointopay hat darüber hinaus ein wordpress-plugin, eine shopify-Integration und kooperiert mit ECWID.com.

Mit seinem Krypto-Market ist cointopay darüber hinaus eine Art Gemischwarenmarkt, wo man allerlei Dinge in allerlei Währungen kaufen kann, von der Bitcoin-Beratung für Darkcoins, einem Strauß Kryptocoins zu T-Shirts und einem Wassereimer für Blackcoins. Profitabel ist Cointopay mit all dem allerdings noch nicht. Dazu braucht es mehr als die 20 aktiven Kunden bisher, über die Stelle nicht viel verraten möchte.

Auch über die niederländische Bitcoin-Szene kann die PR-Managerin nicht viel erzählen:” Ich habe nicht viel Kontakt zu den anderen Bitcoinern hier. Die meisten folgen zu sehr der Foundation. Wir sind für Dezentralität und möchten weder mit der Bitcoin-Foundation noch mit der Stichting verbunden werden.” Dasselbe trifft auf Investoren zu: “Es gibt in Europa nicht viel Geld, das in junge Projekte fließt, das ist in den USA anders,” meint Stelle, “aber wir wollen auch keine Investoren, da Kapital jedes Geschäft verändert. Wir wollen autonom bleiben, auch wenn das unser Wachstum bremst.”

Cointopay ist eine Idealisten-Firma. “Klar sind wir das. Schau’ dir Satoshi an, was er gemacht hat, kann man nicht ohne Politik verstehen. Das ganze setup des Bitcoins ist politisch. Die libertären Parteien haben aufgehört zu existieren, das zeigt, dass man die Gesellschaft nicht durch Politik ändern kann. Satoshi hat die politischen Leader, die Leute in den Anzügen, einfach mit einer Sache konfrontiert, die nicht mehr weggeht.” Im Kern liegt Anonymität und Privatheit: “Das fehlt. Die deutsche Stasi ist zurückgekehrt, nur noch viel schlimmer, dank Big Data, das hätte man sich früher nicht ausmalen können. Die Post darf deine Briefe nicht öffnen, aber die große Cloud darf mitlesen. Alles was wir wollen, ist unsere Privatsphäre zurück zu bekommen. Das ist unser Idealismus.”

Was die Aufsicht angeht, sieht es Stelle wie Carl Kuntze: Solange die EU nicht reguliert, benötigt man keine Lizenz.

Cointopay sucht derzeit übrigens Altcoin-Partner für die SecureCloud.

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"European Court of Justice - Grand courtoom" von Cédric Puisney via flickr.com. Lizenz: Creative Commons 2.0

Der Tod von Hal Finney hat eine ansonsten interessante Woche überschattet. Insbesondere von der Kommerz-Front gibt es einiges zu berichten: Newegg belohnt Bitcoin-Zahlungen mit einem Riesenrabatt, Budweiser kooperiert mit Coinbase, und eine große Fluggesellschaft Osteuropas nimmt den Bitcoin an. An anderer Stelle wird derweil geplant, Bitcoins über einer karibischen Insel auszuschütten, und ein schwedisches Unternehmen steht im Begriff, Rechtsgeschichte zur europaweiten Verumsatzsteuerung des Bitcoins zu schreiben. Das alles gibt es in den Bitcoin News der Woche.

Während die Tage der Woche vergingen und diese oder jene Nachricht mitgebracht haben, schwankte der Kurs auf stabilem Niveau. Rauf, runter, rauf, runter, alles zwischen 380 und 400 Euro, ohne dass ein Ausbruch zu sehen war. Die Tendenz ging abwärts, aber nur leicht.

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Warum auch? Mittlerweile ist bekannt, dass die Akzeptanz des Bitcoins, auch von großen Unternehmen, weder zwingend mit Preissteigerungen noch -fällen einhergehen muss. Jeder Coin, der ausgegeben wird, muss erst einmal gekauft werden, und jeder Coin, der ausgegeben wird, wird verkauft. Die schleichende Massenakzeptanz des Bitcoins ist ein langweiliger Prozess. Bekanntlich schlagen dabei die Händler, die durch Bitcoins nichts zu verlieren aber etwas zu gewinnen haben, ein ganz anderes Tempo an als die Konsumenten, für die es keinen richtigen Anreiz gibt, Bitcoins zu benutzen, sofern sie nicht ein Herz für virtuelle, dezentrale Währungen haben.

Newegg, Nordamerikas größter Onlineshop für Konsumenten-IT, gibt seinen Kunden nun einen ziemlich starken Anreiz, Bitcoins zu benutzen. Anlässlich der Bitcoin-Akzeptanz auf dem kanadischen Markt hat der Händler kurzerhand einen Rabatt verhängt, der es in sich hat: Wer mehr als 300 Dollar mit Bitcoins bezahlt, dem werden 75 Dollar erlassen, wer über 500 Dollar blecht, bekommt sogar einen Rabatt von 150 Dollar. Selber schuld, wer da noch analoge Währungen verwendet. Gültig war der Rabatt vom 26. bis zum 27. August und wird es vom 30. August bis zum 1. September sein.

Aber auch Europäer haben Anlass, sich zu freuen: Overstock, der Versandhändler mit dem Bitcoin-begeisterten Geschäftsführer Patrick Byrnes, hat die Bitcoin-Zahlungen auch für den europäischen Handel freigegeben. Auch wenn die hohen Versandgebühren sowie der anfallende Zoll es eher unpraktisch machen, bei dem US-Unternehmen zu bestellen, gibt es doch einige Perlen im Geiste des Bitcoins: zum Beispiel Overstocks Worldstock. Auf diesem Portal verkaufen Handwerker aus aller Welt ihre Ware – Metallfässer aus Indien, Schmuck aus Mexiko, Holzskulpturen aus Afrika, Windspiele aus Indonesien und vieles mehr. Der Ertrag geht soweit wie möglich an die Händler, die Gewinne von Overstock werden an die jeweiligen Länder gespendet.

“268ab – Air Nostrum Canadair CRJ200ER” von Aero Icarus via flickr.com. Lizenz. Creatice Commons 2.0

Wenn wir schon bei Europa sind, sollten wir in den Nordosten schauen: nach Litauen. Air Lituanica, die größte Fluggesellschaft des einzigen baltischen Staates, der noch nicht zur Eurozone gehört, akzeptiert nun Bitcoins.

Aber zurück in die Staaten und zu einer der bekanntesten Brauereien der Welt: Budweiser kooperiert mit Coinbase, um während eines zweitätigen Festivals in Phily, Kalifornien, Bitcoins zu akzeptieren. Damit tritt Budweiser in die Liste der großen Namen ein, die sich bisher an den Bitcoin herangewagt haben. Dell, Dish und Expedia, die schon seit einiger Zeit Bitcoins annehmen, haben Reuters erzählt, dass die Anzahl der Käufe in der virtuellen Währung weit über ihren Erwartungen liegen würden. Genauere Zahlen wollten sie aber nicht nennen.

Es handelt sich also um ein Zahlungsmittel.

Oder doch ein Carepaket? The Bit Drop plant Bitcoin-Abwurf über Dominica

Geht es nach The Bit Drop werden alle 70.000 Einwohner des karibischen Inselstaates Dominica im kommenden Jahr mit Bitcoins versorgt. Wieviele Bitcoins die Gruppe am 14. März jedoch abwerfen will, wird nicht verraten; vermutlich wird es auch davon abhängen, wie viele Spenden eingehen. Die Insel hat ein relativ geringes Bruttosozialprodukt, aber eine hohe Mobilfunkdurchdringung; bisher wurden jedoch nur 160 Bitcoin-QT-Wallet von Dominica aus heruntergeladen. Unbekannt bleibt, ob die Bevölkerung des karibischen Paradieses über die nötige IT-Hardware sowie  -kenntnis verfügt, um das Geschenk, das sie bekommen sollen, überhaupt zu benutzen. Aber letztlich ist es der Gedanke, der zählt, und das Ziel ist es, eine Bitcoin-Party in der Karibik zu schmeißen und die Bevölkerung zu beschenken. Warum nicht …

Entscheidender Prozess zur Umsatzsteuer bei Bitcoin-Verkäufen landet von Europäischem Gerichtshof

Die Frage, wie sich Bitcoins und die Umsatzsteuer miteinander verhalten, beschäftigt sowohl Finanzämter als auch die Bitcoinszene. Der “Högsta förvaltningsdomstolen”, Schwedens höchstes Verwaltungsgericht, hat nun vom Europäischen Gerichtshof eine Grundsatzentscheidung verlangt. Begonnen hatte alles damit, dass David Hedqvist von bitcoin.se bei einer Behörde angefragt hat, wie es mit der Umsatzsteuer ist, da er Bitcoins auf seiner Seite verkaufen wollte. Die Frage war nicht, ob man für einen Bitcoin an sich Umsatzsteuern verlangen soll, sondern ob die Gebühr für den Verkauf der Umsatzsteuerpflicht unterliegt. Die Sache ist eskaliert, und nun scheint Hedqvists Falls in einem Grundsatzurteil zu münden, das entscheidend für die ganze EU werden könnte.

Hedqvist hat im Internet die Bitcoin-Szene zum Crowdfunding aufgerufen. Innerhalb von fünf Tagen konnte er gute Neuigkeiten verkünden: Ein anonymer Spender übernimmt sämtliche Kosten für die Ausarbeitung des Antrags für das EU-Gericht. Dies machte es Hedqvist möglich, mit Mannheimer Swartling eine renommierte schwedische Kanzlei zu engagieren, die sowohl Kompetenzen in umsatzsteuerlichen als auch EU-weiten Themen mitbringt.

Welche Auswirkungen dieser Prozess auf die Verumsatzsteuerung von Bitcoins selbst hat, ist noch nicht zu sagen. Eventuell wird sein Ausgang aber wegweisend sein, um gegen die Idee des deutschen Finanzministeriums, auf jeden gewerblichen Verkauf von Bitcoins eine Umsatzsteuer zu erheben, vorzugehen.

 

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Second Miner und Cypherpunk Hal Finney wurde gestern mit 58 Jahren für klinisch tot  befunden. Er hatte fünf Jahre an ALS, einer tödlichen degenerativen Nervenkrankheit, gelitten. Seine Leiche wurde eingefroren, um wieder aufgetaut zu werden, wenn ALS heilbar ist. Hal Finney hat sein Leben der Verschlüsselung gewidmet und der Welt Programme geschenkt, die die Privatsphäre schützen. Er war der zweite Miner nach Satoshi Nakamoto.

Erinnern Sie sich noch an die Jahrmärkte in den 80ern, auf denen es Automaten mit Spielen wie diesem gab?

Das Prinzip ist simpel: Man steuert eine Kanone in der Mittel des Bildschirms und muss bedrohliche Pixel-Zeichen abschießen, die in immer größerer Anzahl rechts und links vom Himmel fallen. Ich bin stundenlang daran hängengeblieben. Eines dieser Spiele hat Hal Finney programmiert: Astromash.

Hal Finney ist gestern im Alter von 48 Jahren verstorben. Andy Bloomberg nennt ihn einen “brillianten Forest Gump der Geschichte der Kryptografie”: “Ein Zeuge und Teilnehmer von praktisch jedem wichtigen Momemt der jüngeren Geschichte geheimniswahrender Technologie.” Hal Finney hat den ersten kryptographischen EMail-Retailer betrieben, die PGP-Verschlüsselung mitentwickelt, vor Satoshi Nakamoto Konzepte kryptographischer Währungen mit Proof-of-Work entwickelt und nach ihm als erstes Bitcoins gemined.

Blockchain-Archäologen haben das bestätigt, wohl durch Grafiken wie diese, welche Rückschlüsse auf die Systeme geben, die die ersten hundert Blöcke gemined haben.

Hal Finney sagte, er habe bei Block 70-irgendtwas angefangen. Nach ein paar Monaten hatte mit einem alten PC einige tausend Bitcoins verdient, die er auf eine DVD brannte, um sie zu vererben.

Noch 2009 wurde bei Hal Finney Amyotrophe Lateralsklerose diagnostiziert, kurz ALS. Eine entsetzliche Diagnose. ALS ist eine unheilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems, die in 2-5 Jahren zum Tot führt. Patienten werden immer schwächer, bis sie vollständig paralysiert sind. Hal Finney beschrieb im März 2013, wie ihn ein Rohr füttert und ein zweites seinem Herz beim Schlagen hilft. Er benutzte den Computer durch einen Eyetracker und hatte einen Sprach-Synthesizer; seine Frau Fran Finney blieb bis zum Ende bei ihm. Er meinte, sein Leben sei nicht so schlecht, er könne sogar noch programmieren.

Gestern hat die Alcor Life Extension Foundation “sowohl mit Trauer als auch Freude” bekanntgegeben, dass Hal Finney “nun cryoreserved” sei. Hal und seine Frau Fran Finney seien am Dienstag in Scottsdale, Arizona angekommen und in ein Krankenhaus nahe Alcor gebracht worden. Dort schaltete man sein Beatmungsgerät ab. Nach einigen Stunden hörte er auf zu atmen und wurde für rechtlich tot erklärt. Unmittelbar danach haben die Mediziner Hal Finneys Herzschlag und Atmung wieder angeregt und zugleich die Raumtemperatur langsam abgesenkt. Sein Blut wurde währenddessen durch “Cryptoprotectant” ersetzt, ein Mittel, das es der Körpertemperatur erlaubt, unter den Gefrierpunkt zu fallen, ohne dass sich Eis bildet. Ziel ist es, den Körper bei -196 Grad Celsius aufzubewaren bis zum Tag, an dem es möglich ist, ihn wieder zu reparieren. Wir wünschen Hal Finney, dass dieser Tag kommen wird.

Weiterlesen: Bitcoin and me (Hal Finney)Andy Greenberg: Nakamoto’s Neighbor: My Hunt For Bitcoin’s Creator Led To A Paralyzed Crypto GeniusMax More: [ExI] Hal Finney being cryopreserved nowChain Archaeology – Answers from the early blockchain

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